Scenenbilder

Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf (Memory)

2008, Spielfilm, 80 min, Buch Johanna Stuttmann, EIKON/SWR Debüt im Dritten, gefördert von der MFG Baden Würtemberg

Helene (Franziska Petri) hat ihren Mann Robert (Pasquale Aleardi) bei einem Schiffsunglück verloren – seine Leiche ist nie gefunden worden. Ein Jahr später steht sie ihm bei einem Konzertbesuch gegenüber. Doch er bestreitet, der Gesuchte zu sein. Helene begibt sich auf eine Gratwanderung zwischen Wahrheit und Wahn.

Festivals
42. Internationale Hofer Filmtage 2008
30. Filmfestival Max-Ophüls-Preis Saarbrücken (Wettbewerb) 2009
59. Internationale Filmfestspiele Berlin 2009,
Special Screening Dublin Internatinal Film Festival 2009
39. Kiev International Film Festival 2009, Sektion „Our Participants“
11. Mumbai Film Festival 2009, Sektion „World Cinema“

Presse:
„Der Film überzeugt vor allem in der Inszenierung, zu der grundsätzliche Intensität ebenso gehört wie immer wieder betörende Bilder (Kamera: Christian Marohl) und eine – bei diesem Märchen für Erwachsene erstaunliche – Stimmigkeit des Milieus.“ (Rüdiger Suchsland: Der Tod und die Mädchen. Die Hofer Filmtage blicken in die Zukunft des deutschen Kinos. Berliner Zeitung, 30.10.08)

„(…) und nun beginnt ein Spiel von Täuschung und Selbsttäuschung, Annäherung und Verstoßung, das Luthardt brillant aus der Knapp-neben-der-Realität-Perspektive seiner Hauptfigur erzählt.“ (Hanns-Georg Rodek: Karoline, Helene, Nina, Sandra, Franziska…und Angelina. Die Hofer Filmtage zeigten: Das junge deutsche Kino ist ein Kino der Frauen. DIE WELT, 27.10.2008)

„Mit wild entschlossener Konzentration geht Matthias Luthardt (Pingpong) ans Werk. (…) Bis zum Ende hält der Regisseur sein fein ausbalanciertes Konstrukt aus Schein und Sein in der Schwebe.“ (Julian Hanich: Schön war die Zeit. Tagesspiegel, 27.10.2008)

„Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf von Matthias Luthardt ist ein stimmiges Drama: Ein äußerlich ruhiger, innerlich spannender Film, der die Liebe, das Leben und Sterben in gedeckten Farben zeigt.“ (Tobias Kessler: Leben, Lieben, Sterben am Bodensee. Saarbrücker Zeitung, 7.1.2009)

Links
www.swr.de
www.tittelbach.tv/programm/kino-koproduktion/artikel-291
www.saarbruecker-zeitung.de
www.kino.de/kinofilm/der-tag-an-dem-ich-meinen-toten-mann-traf/111801.html

Downloads
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Filmplakat
Presseinfo Eikon-Südwest (pdf)

Scene aus ping pong

Pingpong

2006, Kino, 90 min., Buch (mit Meike Hauck) und Regie, Junifilm / HFF Potsdam / MDR / MDM

Der 16-jährige Paul (Sebastian Urzendowsky) hat erst vor kurzem seinen Vater verloren. Auf der Suche
nach einer heilen Welt besucht er ohne Vorankündigung seine Verwandten, weil diese ihn an seine unbeschwerten
Kindheitstage erinnern. Er dringt dabei in den Mikrokosmos einer scheinbar glücklichen Familie ein. Seine Tante
Anna (Marion Mitterhammer) beginnt Paul nach anfänglichem Widerwillen auf ihre Seite zu ziehen. Paul sucht
immer stärker ihre Nähe und bemerkt erst spät, dass sie ihn als Spielball benutzt – worauf er mit einer Verzweiflungstat
reagiert.

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Festivals
Weltpremiere: Festival de Cannes 2006, Semaine de la Critique
Deutschlandpremiere: Filmfest München 2006

Preise
Karlovy Vary International Film Festival, 4. Independent Camera Price, Hauptpreis des Tschechischen Fernsehens für den besten Film aus der Sektion „Forum of Independents Films“ (2007)
Studio Hamburg Nachwuchspreis in der Kategorie „Bester Spielfilm“ (2007)
Festival de Cannes, Semaine de la Critique: SACD Screenwriting Award, OFAJ Young Critics Award in der Kategorie „Best Feature“ (2006)
Filmfest München, Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ (2006)
Film Festival Brüssel, Preis des Fernsehsenders RTBF (2006)
Giffoni Film Festival, Bronze Gryphon Award, „Y Gen“ Section (2006)
First Steps Awards, Nominierung in der Kategorie „Abendfüllende Entdeckung“ (2006)
DEFA – Förderpreis (2006)
Europäischer Filmpreis, Nominierung in der Kategorie „Europäische Entdeckung“ (2006)
Debüt-Biber, Nachwuchsförderpreis der Biberacher Filmfestspiele (2006)

Presse:
„Böse, kleine Welt, von der Luthardt da erzählt, wunderbar anzusehen.“ (Jan Schulze-Ojala, Tagesspiegel)

„Der Film erstaunt durch die Dichte seiner Erzählung und die Eleganz seiner Inszenierung“ (Jacques Mandelbaum, Le Monde)

„Selten war es spannender zuzusehen, wie fast nichts passiert. (…) Vielleicht sind es wirklich nur feinste Schwingungen zwischen Menschen, die am Ende die grössten Katastrophen heraufbeschwören. Matthias Luthardt hat diese Schwingungen verfilmt. Das Unsichtbare also. Was zeigt Kino, wenn es eines ist, sonst?“ (Kerstin Decker, Tagesspiegel)

„Erstaunlich ist die große erzählerische und stilistische Sicherheit, mit der Luthardt dieses Leben, das auf eine so schrecklich elegante und kultivierte Weise ausgenüchtert ist, in Szene setzt. Wie er sich mit der Kamera Schneisen durch das Beziehungsgeflecht bahnt und in einem Bild zugleich von Pauls innerer Aufruhr, Roberts Eifersucht und Annas Kalkül erzählt.“ (Birgit Glombitza, DIE ZEIT)

Links
Website des Films: www.pingpong-film.de
Infos der Produzenten: www.junifilm.de/filme/pingpong.html
Hörproben: http://www.arsenalfilm.de/pingpong/presseframe.htm

Downloads
Presseheft vom Arsenal Filmverleih
Filmplakat Deutschland – Frankreich – Spanien


filmstill sommerspiele (summergame)

Sommerspiele

2005, Kurzspielfilm, 22:30 min., HFF Potsdam

Eine szenische Vorstudie zu „pingpong“. Paul (Ben Hartmann) spielt Tischtennis mit Robert (Benjamin Kramme). Robert muss Klavier üben. Also spielt Paul mit Anna (Barbara Demmer). Und sie mit ihm. Anna ist Roberts Mutter.

filmstill 'von wegen wir'

von wegen wir

2001, Kurzspielfilm, 7 min., Buch und Regie, HFF Potsdam

Anläßlich einer Familienfeier verbringen Lisa (Wiebke Bachmann) und Ihr Bruder Hannes (Jonas Hartmann) die -nacht im Hotel. Wider Erwarten müssen sie sich ein Zimmer teilen – zu zweit, allein.

filmstill blindgänger
filmstill blindgänger

Blindgänger

2001,Kurzspielfilm, 15 min., Buch (mit Martina Klein) und Regie, HFF Potsdam
Eine Stadt, ein Platz, eine Begegnung. Raiko (André Meyer), ein Einzelgänger aus Überzeugung, weckt die Neugierde der unscheinbaren Mila (Anett Heilfort). Sie lässt ihn nicht aus den Augen und springt über ihren eigenen Schatten.

filmstill auszeit

Auszeit

2000, Kurzspielfilm, 6 min., Buch und Regie, HFF Potsdam

Eine Nacht im Winter, irgendwo im Niergendwo. In einer Straßenbahn begegnen sich Blicke und Gedanken. Seine Auszeit (Matthias Luthardt) ist auch ihre Auszeit (Esther Zimmering). Zumindest bis zur Endstation.

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